Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Der Geist in Israelitischen Volksschulen
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 387 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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387 ■feint:■:*« jedem Erdgürtel ausdauern kannsd: ist sei« Glück und seine Zufriedenheit, und darauf lauft׳ ja.- LlleH selbst sein bürgerlicher -Standpunkt hinaus, von der Klüsseneinlheilung - devMenschenvon deM Unterschiede: des Stande und dev Gewerbe, von dem Vorrang und dev Eigenthümlichkeit dieses oder jenes Berufes völlig unabhängig. W o der :M e n sch ist , daist^ sein: Glück - und je weiter derr innereMensch, Nicht nach Länge ׳imd'Brritrx sondern in die Höhe reicht , desto näher steht er dem Glücke , das ja nur aus der Höhe ihm gegeben wird.- Auf: diesem Punkt muß der: Mensch stehen, : daß er es׳ einsieht und begreift, das Glück des Lebens sei an keine«׳ Stand und kein Geschäft gebunden, der gebildete Mensch könne auf jeder Stufe in der menschlichen Gesellschaft die-ihm gestattet, seine menschliche Würde zu beurkundendas Glück auch äußerlich-finden, : insofern er es -inwendig zuerst kennen gelernt;: dahin muß auch der Israelit gebracht werden,. :daß: er nicht, wie er׳ jetzt freilich mußden Handel als einzigen Erwerbssieiß - :als einziges Mittel zum Fortkommen: und zum Wohlstand betrachte, weil hier ein größerer und:leichterer Gewinn möglich ist; daß er dawo ihm anderweitige Erwerbsquellen geöffnet und gestattet sindsolche nicht bloß aufsucht. Und ergreife, sonderM auch girn , ja vorzugsweise ergreife, daß er keine Mühe und:keinen Fleiß scheue, keine: Arbeit für beschwer- -!ichkein Geschäft, das den Menschen:nicht entwürdigt, für entehrend, -für zu! gering oder zu undankbäv halte. Hat die-Volksschule die Veredlung und Ausbildung des M e nsch-e n sich zum Ziele gesteckt, geht alles- . was in ihr gelehrt:-und:-getrieben-: wird -ieinzig und Mein