Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 326 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Z26 — —-״Wer könnte die Friedensstiftung, die der Verfasser versucht, verdammen? O! gar viele werden es; denn der Verfolgungstrieb liegt in dem Hochmuthe der Menschen, die, weil sie keinen innern Werth ha- . ben, nach den Zeichen eines Werthes geizen." -- — --- — ״Mögen diese Wahrheiten noch lange unbeachtet bleiben: es erscheint eine Zeit, wo die Vernunft ihre Rechte reklamiren wird." Mit diesen Worten schließt der Verfasser seine Betrachtung über die Juden. Ja gewiß, diese Zeit wird kommen; da wird der Mensch aus seinem Fiebertraume erwachen, und gerührt den Bruder erkennen, der weinend an seinem Bette sitzt." ________ 2) Judenthum in allen d essen (seinen) Th eilen, aus einem staatswissenschastlichen Standpunkte betrachtet. Von D1-. Ludolf Holst. Mainz, 1Z21. Kupferberg. 459 S. 8׳ Das allgemeine Repe rtor iu m u. s. w.(1sterBand istei Stück. 1z2l,) enthalt darüber Folgendes: ״Den Verfasser drängte dazu (zur Herausgabe dieser Schrift) das hohe Bedürfm'ß und sein Bestreben ging dahin, sich noch einmal den Namen (Ruhm) zu erwecben: ein klassisches Werk der deutschen Literatur geliefert zu haben. Um aber dieß auszuführen, muß man auch klassisch Deutsch in gut gebildeten Perioden schreiben, was in diesem Werke nicht der Fall ist. In der Einleitung wird untersucht,, woher die immer größer werdenden (?) Jdeenverirrungen überhaupt und in besonderer Beziehung auf Juden entstehen ü. s. w."