Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 325 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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325 ־׳יי det, man könne also die Glieder eines Volks, dessen Religionsgrundsätze jenen Lehren entgegen stehen, mit solchen Staaten nicht amalgamiren. Aber erstens, bekennt der Verfasser später selbst, daß die wahren, nicht erlogenen Grundsätze des Zudenthums, mit den wahren, nicht erlogenen Grundsätzen des Christenthums, ganz zusammentreffen; und zweitens,-ist die Ansicht von der Grundlage der Staaten, worin die christliche Religion herrscht (der Ausdruck: christliche Staaten setzt schon als bewiesen voraus, was erst bewiesen werden soll) nur bedingt wahr. Die europäischen Staaten, ausgenommen die Türkei, ruhen allerdings auf dem Christenthume , aber doch nur faktisch und zufällig, nicht rechtlich und nothwendig. Sie ruhen auf dem Christenthume, wie ein Haus auf seinem geometrisch eingeschränkten Grunde, wobei es aber auf die mineralische Besch affen h eit des Bod e n s nicht ankommt; das Gebäude hätte auch an einer andern Stelle errichtet werden?können u. f w." Ihnen zu sagen, daß die Konstitution der spanischen Monarchie den Fremden nicht verbietet , sich innerhalb derselben niederzulasien und Güter anzukaufen, zu webcher Religion sie sich immerhin bekennen mögen, inwiefern sie sich nur der äußerlichen Ausübung derselben enthalten, und andern Herren, bei der Unternehmung, womit sie beauftragt, in Spanien Nationalgüter zu kaufen, zur Richtschnur dienen. Indem ich Ihnen diese Benachrichtigung ertheils', gereicht es mir zum Wergnügen, Sie der Bereitwilligkeit zu versichern, womit Zhnen zu Diensten steht, Ihr ergebenster Diener, der Graf von Torreno. MadrA/ den 28 Sept. 1820."