Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 324 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- spine
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Z24. י Er sagt: die ganze Msetzgebung christlicher Staaten wäre offenbar auf die Lehren des C h r i ste N t h u m S gegrünals Staatsrelizion anerkannt, sondern es heißt darin wörtlich: /,Die Nation beschützt dieselbe durch weise und gerechte Gesetze, und verbietet die Ausübung jeder andern." Dieser tz> war es, welcher nachstehenden Schrist- Wechsel veranlaßte, durch dessen authentische Mittheilung die allgemein verbreitete Meinung über die in Spanien herrschende religiöse Intoleranz berichtiget werden dürfte. Da diese Ansicht, welche allerdings auf sehr scheinbaren Gründen beruht, manche Personen abgehalten, jenes interessante Land zu besuchen, und, wie die Brüsseler Briefsteller,; dieselben bedenklich gemacht, dahin, Geschäfte zu treiben, woraus ihnen folglich ein wesentlicher Nachiheil erwachsen,' so glauben wir durch Publizirung dieser Korrespondenz einen nützlichen Zweck zu erreichen." Hier folgen die Briese: ״An den Herrn Präsiden« ten der Cortes zu Madrid. Brüssel den 11. September 1820. ״Da die Konstitution Spaniens nur die römischkatholische Religion als Staatsreligion anerkennt, so wissen Ausländer nicht, ob Im Gefolge dieses Artikels Personen,'"die zu einer andern Religion sich bekennen, in Spanien׳ verkehren und sich aufhalten können. Da wir bei dieser Frage intercssirt sind, so werden Sie es uns verzeihen, Herr Präsident , daß wir uns die Freiheit nehmen > . Sie um Beantwortung derselben zu bitten. Von mehreren Kapitalisten beauftragt, Ankäufe von Nativnalgütern zu machen, die?bei Ihnen zum Verkaufe stehen, werden wir uns nach Madrid begeben, wenn, im Gefolge Ihrer Antwort, wir erfahren, daß die Bekenner bes mosaischen Glaubens ,;wozu wir gehören, daselbst reisen und,Geschäfte betreiben können. Wir haben die Ehre zu sein rc. Adolph üüd Sebastian Oppenheim." •־לי Der Präsident der Cortes ertheilte auf diese Anfrage nachstehende Rückantwort:' "An die Herren Adolph und Sebastian Oppenheim. Meine Herren! AlS Präsident der Cortes habe ich den Brief empfangen, den Sie unterm 11. d. l. M. an denselben gerichtet, I» Antwort auf denselben habe ich die Ehre,