Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Eine Homilie
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 185 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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M, als ihr euch bewacht, als ihr bewacht worden, bewachet ihre? Neigung, ihren Geist, ihr Herz und nehmet Gott-zum Mitgehülfen bei ihrer Erziehung, schon früh! — Und wenn auch die Kindlein selbst noch liegen m ungestörter Ruh die Mater und Mütter sind berufen rein zu erhalten die theuren Pfänder!. Und habensieMeß ge-- Ihan — mögen.die Meinen immerhin schon früh schlafen, möge ׳ ihnen? die Sonne früh untergegangen sein; mögen die Kind lein früh-zum Vater gegangen sein — sie kommen rein und werden von ihm:ausgenommen und gepflegt, wie' kein? Bat.er und keine Mutter sie pflegen kann, auf Erden.— Wir. alle, die solche Zöglinge hingeschickt haben?in jene hohe Himmels-Anstalt ——7 auch ich! auchich! —׳ schauen wir nur? fröhlich dorthin! unsere Kinder find gut aufgehoben! D i e S o nne g i n g u n t e r, a b e r si e sind rein.— ______ , Am Ab euch erst wird's Helle w erden, ,und wenn die Sonne untergeht sind wir rein. Als die Sonne bald im Mittag stand, begannen wir unser zweites Gebet (unser qv1y)-Md,nicht, nur«-.daß wir nicht müde waren, unsere Hände, und unsere Herzen zu Gottes Thron zu erheben — nein, wir wurden noch andächtiger-und noch gestimmter durch die vorangsgangene M o r g e.n w e i h e. Wir beteten desto inniger: ״Verleihs Zufriedenheit und Genügsamkeit unscrm Herzen, damit weder Neid noch Mißgunst, in uns auskeimen und gleich einem nagenden.Wurm an den göttlichen Gaben zehren, bte deine Gnade uns verliehn" — wir beteten: ״schenke Gesundheit unserm Leib,? aus?daß wir dir aus allen Kräs-