Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Eine Homilie
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 184 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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,-״.-־—•ד׳״, י 1.84 Gruß, Dank und Preis dem Motte des; Heils und. der- Gnade. Heute mar unser erster Gedanke: :Er,. Gott und f e ine L i e b e — und wenn .auch die Kleinen noch schliefen; die Erwachsenen waren da, und schämten zu ihm. — . . ן Unser Fr üh- und My.rgengebet. (un-; ser ist der Morgen, unseres .Lebens, ׳. ist der Morgen der Kindheit.— - t Schon in früher Zugend, meine Brüder und Schwe- י Mrn, sollen wir uns mit dem beschäftigen, der unsere \ Mage gezahlt, als keiner noch..derselben war.. :Schon in jj früher Zugend sollen wir wachen über unser Herz und \ ,seine Neigungen; schon , in früher Zugend uns hüten vor n der giftigen Natter der :Verführung, schon in früher Zu- : gend uns bestreben den Ewigen zu kennen und lieben, dessen Wesen so heiter als , die Morgenröthe hervorgeht! Ist die Morg enröthe hei- : ter — o dann wird -es -'auch--er ׳Mittag׳ sein/ ist die Kindheit rein geblieben — wie herrlich blüht dann der L - , Jüngling und die Zungfrau auf im Knaben und im ß :Mädchen! -— Deine Kindheit,deine Zugend, dein Morgen war dann der Morgen eines V e r s ö hs nungstages in Gott, ׳mit Gott, für Gott, durch Gott.. — ,Seid.:ihr; hier, die einen solchen schönen heitern Morgen angefangen — setzt ihn fort und freut euch dess: sen! Seid ihr hier, die ihn getrübt den schönen Morgen $. der Kindheit, der Zugend,. die aufgeopfert der wilden ii -Lust ihren Seelenadel, ihre Unschuld — o eure Thronen machen das Äergangene zwar nicht.gut; aber vorsichtiger werdet bei euren Kindern! bewachet sie sorgsälti-;h; ■ ■