Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Eine Homilie
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 183 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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!83 wirken , und ihr würdet cinstiwmig ein A m e n rufen, das, wie die alten Weisen lehren, in die Himmel-dringt, und die hohe Kraft besitzt alle schwarzen Verhängnisse -zu zernichten, die den Menschen bedrohn. Doch das Herz muß sich in Worte kleiden, wenn wir uns verständlich machen wollen! An Kraft zu reden gebricht es mir nicht,. und wenn ich gleich, wie mir mein Gott-befohlen, kein Brot aß und kein Wässer trank von Abend dis Abend — mein Geist lebte in Anschauung Gottes und entbehrte ohne. Unwillen der leiblichen Kost. Wir zeigten es, daß wir stark genug sind aufzuopfern das Fleisch dem Geist; wir ׳zeigten ׳cs,- daß wir Lage lang verweilen können in Gottes Heiligthumc! Der Tag hat sich gewendet, schon strekken sich die Schatten des Abends — aber am Abend d-rst wird es -xecht hell in uns, und wenn -di« Sonne untergeht, dann sind wir r'rin *). ''Das soll her Versöhnungstag bewirken für heute, für's Leben. — - Am Abend erst wird's Helle werden, -:-und. wenn die Son ne untergeht sind wir - rein._ Früh, als die Sdnne aufging, waren wir, schon hier in des Herrn Hause und unsre Stimmen erhoben sich zu unserm Vater da droben — heute war unser erster דעת;-^ערבןחידז-איור—ובא השמש jrrn(* Vergl. Jacharia 14 , 7. Lev. 22, 7, . Diese seiden ׳Werse sollen etwa in der Rede nicht erklärt, son» dem— angewendel werden.