Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 174 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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■ m ג : scheidrnde dieser Religion ist/ welches, ohne sie selbst niederzureißen, nicht 'entfernt' werden ׳ Mn; auch sind diese-Punkte, größtentheils von keinert bedeutenden politischen Folgen *). Manches aber ist bloß ׳unnütze Aüszeich- *) Dahin gehört z. B. die Beschneidüng, die Feier׳ des SabbathH, der Richtgmuß mancher Speisen, das Nichtverheirathen mit anders Glaubenden rc. Jene, die Beschneidung, ist das einzige religiöse äußere Abzeichen des -Juden, das Bundeszeichen mit Gott, alter als Moses, aus den Seiten Abrahams herstammend, und ohne allen politischen Einfluß. Ob sich der Jude taufen oder beschneiden laßt,'ist durchaus gleichgültig, abgesehen davon, daß selbst physiologische Gründe dafür angeführt werden, wie z. 23. die Beförderung des Blutumlaufs im׳ neugedornen Kinde.^—Die Verlegung der Feier desSabbathS auf den Sonntag und das Zusammentreffen ihrer sonstigen Feiertage mit den unsrigen wäre mancher politischen Jnkonvenienzen halber wünschenswerth; allein der Jude feiert diese Tage, als von Gott angeordnet, mit großer Aengstlichkeit, und als göttliche Gebote sie betrachtend, ist er darin wenigstens konsequent. Eine Abanderung z. B. des Sabbaths verlangen , würde also sein Gewissen beunruhigen, das nur die Zeit in dieser Hinsicht beschwichtigen kann. Der Nichtgenuß maneher Speisen ist nur eine den Judeiz allein berührende diätetische Maaßregel, bei der Niemand leidet als er selbst. — Die Verheirathung mit Nicht-Juden ist weder wünschenswerth noch ausführbar für wirklich religiöse Personen , weil sie nur häuslichen Unfrieden, Familien- Uneinigkeiten, Religionsindiferentism oder Haß unter dm Kindern rc. herbeifühcen und daher vom Staat wohl selbst > nicht gestattet werben würde. — Diese Punkte j I i k! 1