Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 154 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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“-״״־*״׳-״'״ 154־ seine Uebersetzung berhebraischen Gedichte das" Wort für Juden genommen, oder sich irgend einer Lheilnähme für sie verdächtig gemacht? Wahrlich, man traut seinen Augen nicht, wenn man so etwas liest." *) “ Um eben diese Zeit aber, als dieses Schreiben einlief» erschien indeß eine sehr interessante kleine Schrift vom Herrn Stadtrath David Fried!ander, unter dem Mel: ״Beitrag zur Geschichte der Perfol-- gung der Jud en im lytenJahrhundert durch Schriftsteller. Ein Sendschreiben an dieFrau Kammerherrin von der Recke, geb. Gräfin v. M e» hem, von David Fried!ander." (Berlin, in Com? mißion der Nieolaischen Buchhandlung 1z20.) Der Herr Verfasser hat in dieser kleinen Schrift sehr viel Wahres und Angemessenes gesagt und erwiedert, Weshalb wir eine ausführliche Recension jener Uebersetzung hier hberflüßig finden. Wir machen unsere Le-> ser daher nur auf dieses Sendschreiben aufmerksam und em? pfehlen ihnen sich solches anzüschaffen, Welches sie gewiß nicht unbefriedigt aus den Händen legen werden. Ueber die obgedachten hebräischen Gesänge äußert sich Herr rc, Zriedländer Seite Z, Wie folgt: 'י־־• Im- *) Die Stelle lautet wie folgt: ״Ich glaubte also, indem ich sie übersetzte, mich mit nichts Unchristlich cm besaßt, noch mich irgend einer Theilnahme für die Juden, die über die Gränzen der schuldigen Nächstenliebe hinausgingeK Verdächtig gemacht zu haben."