Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 117 (sequence 13)
- Language
- German
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11!״#*■ י*י>ווימ>*יימ*ו> wir an die Bücher des alten Testaments so gut glauben sollen wie die Juden, obgleich wir -mehr glauben als sie. Wir kommen in dem Glauben an das, was die Grundlage des Christenthums ausmacht, überein; nimm diesen Grund weg, wo bleibt das darauf aufgeführte Ge-- baude? Und warum sollten Mir mit ihnen zanken, wenn M darauf bestehen, fernerhin ihre Wohnung in den untern Zimmern zu nehmen u. s. w. * -- Dürfen wir es wagen, eine Ursache anzugeben, warum die Entdeckung von Amerika zugelassen wurde, so kenne ich keine vernünftigere als die, daß es der Wille des Himmels war, den Verfolgten aus jedem Wolke ein Asyl anzubieten. Nach meiner Meinung erregt der Gedanke das größte Vergnügen, daß auch der Jude, für den die Welt dunkel und freudenleer ist, jauchzt, eine Heimath in diesem Lande zu finden und hier ein sonnigrs Plätzchen der Erde für sich zu entdecken! Als ich neu-!ich eine trefflich geschriebene und zu New - Pork herausgekommene Broschüre durchblätterte, die aus der Feder eines amerikanischen Juden geflossen ist, freute ich.mich, der Bürger eines Landes zü sein, dessen wohlwollendes Benehmen ein solches Lob verdient hat. ״Laßt uns also, sagt er, von Europa und seinen irrigen Meinungen in Glaubenssachen den Blick abwenden und ihn auf einen edlem Anblick richten, auf Unser Land, das glänzende Beispiel allgemeiner Duldung, der Liberalität, wahrer Religion und ächten Glaubens. In der Bildung und Einrichtung unfers bürgerliche.« Kodex verschlossen die Weisen und Patrioten, deren vereinte Weisheit sie adoptirte, jenem großen Nebel die Thür, welches die alte