Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 116 (sequence 12)
- Language
- German
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DAß um;;ii 1x6 , ל#——«■— ist, führen können; daß er sich nicht der Rechtswissenschaft widmen, oder zu einem Range in der Kompagnie unsrer Freiwilligen steigen kann , wo er sich durch feine Geisteskraft und durch Heldenmuth auszeichnen kann. Ist es für diesen Jüngling oder für seine Eltern möglich, über den vorhandnen so gehässigen Unterschied keine Demüthigung zu empfinden? Wer die Liberalität unsrer Konstitution bewundert, wird dieß schwerlich glauben. Das Gefühl!, das ich für die Ehre meines Vaterlandes, für den Charakter dieses Staats habe, ist ein weit mächtigeres Motiv für mich, für die Genehmigung der Bill zu votiren, als der bloße Wunsch, den Juden Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Ich möchte nicht , daß man uns nachsagte, wir nähmen, auch nur,in dem geringsten Grade, zu Gewalt und Zwang unsre Zuflucht in Sachen der Meinungen, mögen es religiöse oder politische Meiuungen sein. Kein Umstand hat so viel beigetragen, unfern Charakter auswärts unter aufgeklärten Männern zu heben, als die Annahme, daß wir ganz frei von diesem Geiste der Zlliberalität wären. Die angränzenden Staaten verdienen mit Recht dieses Lob; und ich hielt den Grundsatz so unzertrennlich mit unfern politischen Einrichtungen verbunden, daß es mein Erstaunen erregte, als Maryland mir zuerst als Ausnahme genannt wurde, denn ich glaubte, der Grundsatz sei allgemein in unserm ' Vaterlande. Ich hoffe zur Ehre der vereinigten Staaten Son Maryland, die Bill auf dem Tische vor Ihnen werde durchgehen. , ■״ '־- ׳ --— Es ist meinem Herzen eingeprägt worden, daß die jüdische Religion eine göttliche sei, und daß