Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 110 (sequence 6)
- Language
- German
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liSill!;■] ausführbar. Der Bürger von jüdischem Ursprünge, ob l natural!sirt oder eingeboren, sollte berechtigt sein zu allen Rechten der Bürgerschaft, die »vir unter gleichen -Umständen einein Engländer, Franzosen'oder Spanier zugestehen, sz׳ Aber giebt es denn wirklich einen solchen -Unterwerth Jj sittkeriorit^)- in dem jüdischen Geschlechts oder Charakter? Das heilige Büch, auf welches wir unfern Glauben gründen, lehrt, daß sie kein werthloses Volk sind. Warum D sollten ׳ sie׳ sonst das ausetwahlte Volk Gottes, die begünstigten Bewahrer des heiligen Gesetzes und der Heiligen Weissagungen׳ ׳sein? Vergessen wir es, daß wir ihnen nicht nur diese, sondern auch die Segnungen des ׳ Christenthums verdanken? Sein Stifter war ein Jude, seine Apostel waren Juden. Im Gegentheil hat man sogar Grund zu glauben, daß ׳sie als eineRace die ersten׳ unter den Menschen sind. Wenn ein Lheil dieses Geschlechts widerspenstig war zu glauben, so wissen wir, daß es von der Vorsehung zu wichtiger» Absichten zugelassen wurde, als wir ver-- stehen können. Daß ihre Abkömmlinge ו zoo Jahr hernach immer noch in dem Glauben ihrer Vater beharren sollten - dieß sind wir belehrt, als ein Wunder zu betrachten; wir.-sind aber auch'belehrt, daß dasselbe Volk endlich noch die׳ göttliche Gnade wieder erlangen wird. Ihre Natur .-hat sich also nicht'׳geändert, ob ׳sie-gleich ׳ unter der Ungnade unsers gemeinschaftlichen Vaters schmach- ׳ ten. D iese ׳ Ungnade hat sie -durch ׳ die Welt zerstreut und den Verfolgungen der Gottlosen bloß gestellt.' Diese Versolgüngen haben freilich, der ׳'natürlichen Richtung ׳׳d'er Dinge gemäße in vielen Ländern einen unglücklichen Einl