Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die Volksschulen in England
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 96 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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y6 -י-»־׳■•*■-*. mitten in der City, die andere jenseit der Themse liegt, werden diese Säle von oben durch schräg liegende bewegliche Fenster (etwa wie in sehr großen Treibhäusern) erleuchtet, so daß fast die ganze Decke von Glas ist , wo-- durch sich ein Helles und gleiches Licht über alle Sitze der Kinder verbreitet. Auf einer Estrade oder Erhöhung steht vor einem Tisch der Oberlehrer und dirigirt das Ganze durch gewisse Kommandozeichen. Die Kinder sitzen vor schmalen Schreibpulten, die ich jedoch in der Nationalschule fast-ganz vermißte, auf Bänken, die mit der Breite des Zimmers parallel stehen. Zwischen den Bänken und den Seitenwänden ist ein 6 Fuß breiter freier Gang. Halbzirkel von Eisen sind in diesem Gange auf dem Fuß- Loden eingelegt, und bezeichnen die Stellen , worauf die Kinder, den kleinen Unterlehrer in der Mitte, zu 12 —16 einen Halbkreis bilden müssen , um die an der Wand hängende Uebungstabelle der Buchstaben , Sylben, Wörter, Zeilen und Rechenexerüpel aufzusagen. Die verschiedenen Massen sind durch eine an der Bank, wo die neue Klasse anfängt, aufgestellte Tafel (Klassentelegraph) angedeutet. Die vordersten schmalen Tische haben etwas erhöhte Leisten, :wozwischen feiner Sand gestreut ist,worin die ersten Schreibversuche gemacht werden. Alle.Anwesende erhalten zugleich Unterricht. Daß dieß, trotz des bei vier- bis fünfhundert Kindern unvermeidlichen Geräusches, nicht:stört und zerstreut, : dieß — ich-.gesteh' es —'hat meine- Erwartung in hohem Grade Hbertröffest. Aeußerst ärmlich waren die Kinder gekleidet; aber dabei die'höchste Reinlichkeit ist Gesicht und Händen. - ׳• 5׳;