Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die Volksschulen in England
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 91 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2304627-2304634-2304635-2309096--05979-2309420- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
lenden Regierungen gethan ist, so kann man wohl in Versuchung kommen, es auf diesem Wege zu versuchen, manchen Uebeln abzuhelfen. Weder eine vollständige Beschreibung noch Beurtheilung der Methode eignet sich indeß für diese Matter. Sie würde die meisten ihrer Leser nur zu bald ermüden. Auch fehlt es daran, besonders seit der letzten Natorpschen Schrift (1F18) nicht, und was mir darüber zu bemerken vorgekommen ist, soll daher ebenfalls einer von Mir beabsichtigten und vielleicht bald erscheinenden weiteren Ausführung meiner Reiscbeobachtungrn Vorbehalten werden. Hier begnüge ich mich, drei, von Vätern, Müttern und Freunden des-Schulwesrns aus allen Ständen oft an mich ergangene Fragen: ״Wer sind die Stifter jener Schulen? — Welches ist die äußere Einrichtung? und was ist das Wesentliche , worin sich die Lehrart unterscheidet?" in möglicher Kürze zu beantworten. ■Dr. Bell ist ein noch lebender Geistlicher. Er war zuerst Prediger zu Madras in Ostindien, und seit 1/89 einer der Direktoren der. von der dortigen Kompagnie gestifteten Erziehungsanstalt für Kinder, die meist Indianerinnen zu Müttern hatten,* «nb■ ohne allen Unterricht, ja oft früh den Lastern verkauft, ausgewachsen waren. Er leitete —den angebotenen Gehalt von einigen tausend Khalern ablehnend — die Anstalt, führte manche schon unter den Malabaren übliche Methoden , z.B. das Mahlen der Buchstaben in Sand, ein, bildete einige fähige Knaben zu Lehrern der jungem, und entledigte sich dadurch von . unbrauchbaren altern Lehren», die ihm überall entgegen 7 *