Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Bruchstück
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 428 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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überließen diese den hierin , nicht ängstlichen Judenwelche sie in der Folge auch nach Spanien brachten, und sich daselbst, ungeachtet ihrer zahlreichen christlichen und (nun klüger gewordenen) arabischen Mitbuhler , darin so suszeichneten, und einen solchen Ruhm erwarben, daß Hach und nach unzählige Regenten von Spanien, Por-- tugall, Frankreich, selbst mehrere deutsche Kaiser und Päbste sie zu ihren Leibärzten ernannten und brauchten. Ja Freund versichert uns -יwie Gregoire sagt — in seiner Geschichte der Mcdicin: daß im Mittelalter sie, so zu sagen , die Fürsten dieser Wissenschaft waren, welche übrigens zu allen Zeiten und in allen Ländern bei ihnen kultivirt worden ist. — Selbst mehrere arabische und mauritanische Kalifen nahmen sie, ihrer Fähigkeiten wegen, zu ihren Leibärzten, wovon uns Maymonides, Adels lon, Zoega und Andere hinlängliche Beispiele liefern. Auffallend,. ja einigermaßen befremdend ist es daher, wie Haller (Bibi, jned, prac. tom, 1. pag. 3 9 9.) und nach ihm Herz (in der deutschen Zugabe der hebräischen Moriatsschrift : der Sammler, im vierten Jahrgang Seite 24) haben sagen können: daß Maymonides kein praktischer Arzt war. ׳— Waren seine Lehrer in der Medicin, Abug-iafar-Jbn- Thophail und Averroes, nicht die berühmtesten Männer ihrer Zeit? War es nicht vornchmlich der Letztere,, der ihn ungemein schätzte, und ihnmehr als - Freund,. wie als Schüler behandelte? - War er nicht der Leibarzt des großen Saladins, der begabt mit einem seltenen Scharfblick und den außerordentlichsten Einsichten, sich gewiß׳ nicht (zu einer Zeit, wo die Mauden die größten Männer in der Wedicin aufweisen konn-