Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Bruchstück
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 427 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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—~— 42-7 zu dürfen, daß diese sich in allen jenen wissenschaftlichen Fächern ausgezeichnet, wo sie Gelegenheit dazu hatten, oder wo der Besitz derselben den ihnen vorausgehenden Anstrengungen nur einige Aussicht darbot und gewährte.— Der Belege dazu giebt es zu viele, als daß ich erst nöthig hätte sie anzuführen. Den sprechendsten Beweis aber liefern die abstracten Wissenschaften, auch die Medicin und Handlung; Gegenstände , in welchen sie sich' fast allen andern Nationen an die Seite fetzen können; und hinsichtlich des Verhältnisses ihrer geringen Anzahl :— es giebt nämlich nach den evidentesten Berechnungen, selbst nach dem Maximum in ganz Europa nicht mehr als zwei Millionen Juden— manchen wohl den Vorrang noch abgewinnen würden. — Aden Esra, Maymonides, Löwy, Aldo, Spinoza, Zacuti, Menasse ben Israel, Kandia, Dzanan, Mendelssohn, Bendavld- Wessely/ Maymonrc. sind in der Milosophie, Mathematik, Theologie u.s.w. zu sehr gefeierte Namen, als daß man erst uöthig hätte , auf sie aufmerksam zu machen, oder ihnen das Wort zu reden. — Dem Glauben an Fatalität, unvermeidliche Vorausbestimmüng und unabänderliche Prädestination blindlings und unabbringlich anhängend, lassen die afrikanischen Nationen der Krankheiten, Pest und- Seuchen der Natur ihren Lauf, ohne sich zu'bestreben, den Ausbrüchen dieser Uebel zuvorzukommen, oder sie zu dampfen; indem sie jedes menschliche Hülfs- und Rettungsmittel nicht nur als ganz unnütz uNd fruchtlos be» trachten/sondern es sogar als einen Eingriff in die Rechts׳ der Vorsehung verachten, und von sich weisen. ״ Sie vernachläßigten daher die Arzneiwissenschaften gänzlich, und Zv*