Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Bruchstück
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 429 (sequence 4)
- Language
- German
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429 Len) einen Arzt aus einer fremden Religion gewählt haden würde, hätten nicht seine Talente und sein aüsgebrciteter Ruf ihn zu diesem erhabenen Posten berechtigt?— Mit welchem Erfolge er diesem vorgestanden, beweiset das Verfahren Alaziz's und AlAdhel's, die Nachfolger Sala-- dins, bei denen er die nämliche Stelle bekleidete,. dieser bei ihrem Vorgänger inne gehabt hatte...— Nach Pockock soll er sogar der Phönix der Heilkunde seines Zeitaltersgenannt worden sein. Der Gelehrte und Arzt K i sch äußerte einst, daß man schon in den, von den Juden im Mittelalter geschriebenen arzneiwifsenschaftlichen Büchern mehr als deutliche Spuren von dem Kreisläufe des Blutes antresfe; eine Sachs, deren Entdeckung man gewöhnlich erst einem neuern englischen Arzt — wenn ich nicht irre Harvay zuschreibt." u. st w. Neueste Literatur. 1) nid. ״Historisch-kritische.Darstellung des jüdischen G o t t e s d i e n st es, und - dessen - Modistcationen, von den ältesten Zeiten nn- bis aus unsre Tage.׳ Von Salomon Jacob Cohen." Leipzig, Nein'sche Buchhandlung igiy. gr. Z. 276 Seiten. . 2) ״Die Organisation der ׳Israeliten in Deutschland. Ein Versuch von L. L. Hell Witz. Magdeburg bei Rubach!Zig. gr. Z. 70 Seiten.