Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Beiträge, die Einführung der Konfirmation in den Israelitischen Gemeinden betreffend
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 408 (sequence 12)
- Language
- German
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4°8 Werth an und für sich; nicht so aher die religiösen Hand- . lungen. Mit diesen muß außer der guten Gesinnung auch noch der Sinn verbunden werden, dem die Handlung entsprechen soll. Go haben z. 55. das Anlegen der Kfillen , (Denkriemen *), . das Kragen der Zizis, (Schaufaden **), das Feiern des Sabbaths Md. der Festtage, und überhaupt alle erst durch die Offenbarung uns Porgeschriebene Handlungen keinen religiösen Werth, wenn nicht dieß alles mit Geist und,Sinn geschieht, das heißt: wenn, nicht jene religiösen Gefühle',...Betrachtunzen und Gesinnungen in uns erweckt, werden,״ welche durch die Handlung erweckt werden sollen. So muß uns z. B. die Feier des Sabbaths zu folgenden religiösen Betrachtungen führen : 1) Gott als Schöpfer, als das allmächtigste, als das allweiseste, als das allgütigste Wesen und als Herr der Natur zu erkennen und zu verehren; 2) Uns von seiner Vorsehung und Gerechtigkeit zu - überzeugen — hierauf leitet Uns der Ausgang aus . :■'״׳• Aegypten hin, dessen wir Uns ebenfalls durch den Sabbath erinnern sollen — und Z) uns als Israeliten zu Beobachtung besonderer, an- . 1 : dem Nationen nicht obliegenden Gebote verpflichtet zu fühlen., , Aehnliche Vorstellungen sind mit dem Anlegen der Lsillen, der Zizis, dem Feiern der Festtage und den da- Mt verknüpften Ccremonien zu verbinden. Und so ist *) M. st 5. Buch Dosis Kap. 6.7V. .8. D. H. **) M. st-4. Buch Mosis Kap. 15. V- 3Y. D. H»