Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Beiträge, die Einführung der Konfirmation in den Israelitischen Gemeinden betreffend
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 406 (sequence 10)
- Language
- German
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"*■«י-י-״״י■ 406 stehn, das bekanMich der Vater am Eage der Mafös rennität seines,Kindes zu sprechen hat- und welches lautet: ״Gelobet bist du, Gott, daß du mich nun -deEbliegenheit, für das Vergehen dieses׳meines Kindes büßen zu müssen, befreiet hast." Der Sinn dieser Worte ist :nämlich der Ausdruck des Dankes, sein Kind so weit erzogen zu haben, daß es nun die Jahre seiner Selbststandigkeit erreichte, die es, wie wir vorher bemerkten , in juritischer Hinsicht mit.dem izten Jahre erhält. . : Es ist also - wie aus dem Gesagten erhellt, ganz falsch, aus erwähnter Abhandlung im Mattste NedariM, -welche bloß eine Volljährigkeit in rechtlicher Hinsicht -aussprichtauchdie Existenj einer religiösen Majorennität herleiten zu wollen. Diese finden wir einzig: und allein auf «ine bestimmte Weise im Mactat Avath angedeutet. Im Zten Abschnitt daselbst heißt es nämlich: ״Ferner sagt der Rabbi Jehuda, Sohn Shema: 1 : ,>im gten Jahre ist das Alter, wo man anfangt mit ״dem Kinde die heilige Schrift -zu lesen, im roten ״lehrt man es die M r sch na, im izten soll er, der ״Knabe, anfangen die Mizvath (Gebote oder Ge- - ״setzch auszuüben, im igten den Kälmud zu ler- ״neu*); das igle ist die Zeit zum Heirathen, das : : : .-,20te Gewerbe, zu treiben. Im zoten Jahre, er- : ,,langt der Mensch seine größte körperliche Kraft- : ״im 4oten Jahre seinen größten Scharfsinn, im ״Zoten die Fähigkeit Rath zu ertheilen, im boten '*) Man vergleiche die Sulamith gten Jahrgangs '6tes Hefb - Seite 389- ־ ' ׳:- i י :: - D. H. '•