Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Leichenbegängnisse der Israeliten, nebst Beleuchtung eines deshalb von einem Rabbiner abgefaßten Gutachtens
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 390 (sequence 6)
- Language
- German
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Erde. ״Denn Gott hat den Menschen in seinem Eben-- bilde erschaffen." (1 B. M. 9. 6. ) Desgleichen die Frage 26; : ״Müssen wir; also auch, -jenen Ausdruck der Bibel ־•':״ auf eine figürliche Art verstehen, wo es heißt: ״Wir wollen.nun einen Menschen machen, m -׳, unserm. Ebenbilde , - in Aehnlichkeit mit uns? - (1:B. 26.) -- > Antwort:--׳. u- :-:• :׳ ר ״ : . -Allerdings Md dieß auch nur figürliche Ausdrücke, und. zielen um so weniger auf körperliche- Gleichheit, ,da .sonst Gestalt, Bildnißl, stehen müßte. Jene Worte aber ,wollen nur .so viel fagen^׳ daß der G e istdes Menschen .einigermaßen der.Gottheitgleiche, und zwar, darin, daß ch.erftl.be.-- nicht׳-:MM, .AK ste r b l i ch, sondern, auch mit -so bdlen Berstandeskrästen begabt ist , daß er. ei n z i g -und allein, unter - allen Lebendigen gefunden wird, der seinen Schöpfer erkennt,". -.. . r. /,..׳Man 1sch.e-auch die Frage 1Z4 und die,Antwort. .> ,-,Nnd so heißt es^auch'rm täglichen Gebete der Jsraeliten: . ״Kein Mr-per und, keinem sichtbaren Wesen ahnlich; unvergleichbar iff ftine Heiligkeillsi . ׳ / - So- -wie, nun dj-e^ zwei angeführten Gründe nichts als verkehrte Auslegungen und Verdrehungen der heiligen Schrift enthalten, so ist das Nämliche der Fall bei der M i s-ch n a, welche ׳׳ als dritter Mund von ׳ dem Hrn. Rabbiner angeführte wird..,/ In dieser - Hinsicht will ich zum Beweise, baß^das.Tragen der Leichen darin auch gar n.i ch t als ,״nothwendig und unentbehrlich" anbefohlen ist, den Inhalt dieser. Mi-schna ebenfalls hier anführen.