Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Leichenbegängnisse der Israeliten, nebst Beleuchtung eines deshalb von einem Rabbiner abgefaßten Gutachtens
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 389 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2304627-2304637-2304639-2308464--05769-2308954- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
389 י ::das:Leben verläßt, aucf). noch!der Wohnsitz einer -Seele bleibe! ( );'v ■' '! Auf diese Weise, nach der hier von dem Hrn. Rabcbmer aufgestellten Lehre/ dürfte ja Niemand in seinem Leben gefahren werden, da alsdann doch gewiß eine :Seele in ihm wohnt. Und nun, welche Deutung und .Vergleichung von dem Ebenbilde Gottes! Ist nicht dadurch dem Götzendienst beinahe -das: Wort gesprochen? Nur auf die Vernunft, als das Edelste und Höchstewas der Mensch Mt, ist der Ausdruck vom "Ebenbild der Gott- : heit anzuwenden. Die Israelitische Religion Me Erkenntniß Gottes und seine heiligen Eigenschaften) enthalt durch- -aus keine Mchstäblichö Auslegung vom Ebenbild Gottes, - :gleichwie in- -dem ׳Gutachten:vorkömmt. - Jedes Lehrbuch :!der Israelitischen'Religion kann solches: Nachweisen. Einige Stellen aus einem derselben, das --die allgeMine -Justimmunghat, nämlich: Mnterbicht׳ in de r Mosaisch e n Religion für die Israelitische Jugend::t. von I.. I ö h -l s o n> können -als Belegeder reinen: Lehre von dem Ausdrucke: ״das Ebenbild Gottes:, ^:dienen. Gleich im,׳ :ersten Abschnitte: /,von -der Würde und Bestimmung des Menschen," steht ׳auf die'Frage : :L-: ״Welches ist das edelste Geschöpf-:unter allen, die - ׳ wir kennen?" -;׳:v! die Antwort: " ■ -- ״Der Mensch.^ Nicht allein die׳ schone und kunstreiche Bildung seines- Leibes und dessen Glieder u. ft nn sondern auch hauptsächlich die edeln Kräfte und Fähigkeiten . seiner Seele, besonders Vernunft und-Freiheit: des Willens erheben ihn über alle übrigen Geschöpfe der