Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Leichenbegängnisse der Israeliten, nebst Beleuchtung eines deshalb von einem Rabbiner abgefaßten Gutachtens
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 318 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2304627-2304637-2304639-2308445--05667-2308884- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Zr8 Mtbunden habtisi. tvdim sie? das Brügett der'Leichen MM -als?cine?weit?-Wligere?Pflicht! bettachtet? hatten? ׳?!->- Mch gebe"es??zws? daß bei emet??W?Weiten Entfer- Äunß 'des Kirchhofts:?von? der Stadts odet׳gar bei Irans- -porMung einet?Leiche?von-eipem^ Mt?zumiandern - das -Kragen zur Unmöglichkeit?wird- und es? in einem solchen?Nothfall freilich '? nicht? anders als?vermittelst eines War- --gens.goschehcn?kann,-׳?woher es dann auch? kommen?mag, Häß in?. einigengroßen׳? Städten, , deren?? Anzahl jedoch sehrgeringe-ist׳-?die??Hodten unserer??Glaubensgenossen chekausgefahrett'Wekden׳--׳ allein wo??es? dieinußerste Nöth- -Wendigkeit nicht??erheischt,? sehe? ich? es aus?den oben anigeführten Gründen allerdings als einel Verletzung-des Gesetzes an, .weyn tM unsern verstorbenen-Brüdern die letzte Ehre .versagen-sollten, sie . aus unsern.Schultern zur Muhe zu,tragen*),.?.!^ . .?.? .? '? ...: " Der D.ber-Rabbiner. . . 2C 0.'" * ' i >.!k) Wir. können! keineswegs glauben , daß dieser, uns übrigens unbekannte Rabbiner , welcher gleichwohl in ander- ----- 'wenigem Betrachte ein würdiger Mann׳ sein kann, als ^???;-?rr dieses?Gutachten ertheilte , seine - eigenen Gründe - als wahr erkannte. Es scheint vielmehr, daß er iy der Angst seines Herzens, um zu verhindern, daß in ... . seiner Gemeinde keine Neuerung 'Stattfinden möge, bloß nach den ersten und besten Mitteln griff, um sei» Ziel, welches ihm als gottgefällig erschien, zu errei- . chen. Er suchte daher die Sache mit sogenannten .Gründen zu verbrämen, und ihr ein gewisses wichtiges Ansehen zu geben. Wir sind überzeugt, daß selbst die Mehrzahl der deutschen Nabbinen die Gründe in diesem Gutachten als aus der Lust gegriffen betrachten. Da . . indeß die. Negierung einem im Amte stehenden Rabbiner Glauben-bei.me.Un muß, und dadurch in dem Wahn