Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Französische Literatur
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 278 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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stimmte ich beim Wiener Kongreß dieselben Töne an. .11 In Karls des Großen Licbiingsstadt werden die Monarff chcn endlich entscheiden über die politische Existenz meiner k;i Glaubensgenossen in Deutschland(?) von denen viele derfz! selben in mehrern Thcilen dieses Landes noch unter dem!) Drucke der schimpflichsten Auszeichnungen seufzen. Ich jfj bin überzeugt, daß^überall achtungswürdige Männer auffj treten werden, sie gegen ihre unversöhnlichen Feinde zu;|ן vcrtheidigcn. Warum sollte ich Bedenken tragen, bei diesen feierlichen Umständen meine Stimme mit der ihrigen || zu vereinigen? Dürfte ich wohl jene Männer zum^Borf bilde nehmen, die, wenn die Gunst des ElückcS ihre ׳'s\ Namen und Titel verherrlicht hat, ihre Gefühle eben- § falls veredelt glauben, und die gegen die Leiden ihrer fe Unglücksgefahrtcn gefühllos werden, wenn sie ihr Schickf sal nicht mehr zu thcilen brauchen? Sollte das Andenken D einzelner, im Dunkeln begangener Fehler, meinen Eifer I erkalten, und mir Stillschweigen gebieten? Eine Men- A schenlicbe, die auS solchen Bewcgungsgründen erkaltet, nicht an, cs zu sagen: die Ehre Deutschlands, die Ehre des Zeitalters und die der Monarchen, von denen Europa sich so große Wohlthatcn verspricht, fordern laut die Wiedereinsetzung der Juden in die bürgerlichen und xoli« ■|! tischen Rechte, und empören mit Recht gegen Gesetze, sZ die hier und da noch zum Nachthcii der Juden vorhan-!j den sind. In der Mitte einer so großmüthigen und höchst-; k an die Gerechtigkeit der Nationen und König», bei Gel»« I zenbeit des Kongresses, der zu Lüneville hätte Statt! finden sollen." _. ®», H»!