Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Bilder und Gleichnisse
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 185 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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~~ *85 SSaum oder mit welcher Pflanze er den Garten zieren wollte. Die Arbeit ging rasch von Statten, und als dieselbe - völlig beendigt, war, ließ der König die sammtlichen Arbeirer vor sich kommen. Und nun nannte jeder seine Baume und Pflanzen, womit, er den Garten reichlich versehen: da fehlte es weder an Feigenbäumen noch an Eyprcsien und Palmen; man vermißte in demselben wtc der das Seltene, noch das Gewöhnliche; denn nach des Königs Willen sollte sein Garten ein Ganzes bilden und nichts sollte darin mangeln. Entzückt über das wohlgelunaene Werk, gab der König einem jeden nach seiner Arbeit, wie er's verdiente. — — Der Lehrer schwieg. Soll diese Erzählung die Antwort sein auf unsere Frage? Also sprachen die Schüler. Allerdings, entgegriete der Meister, denn denket nur einmal nach, .chatten die Arbeiter gewußt , von . welchem Umfang der. Lohn für die Pflanzung dieses oder jenes Baumes sei, so wäre des Königs Absicht keinesweges erreicht worden;.chatte denn nicht, jeder der emgeladenen Arbeiter gerade die Arbeit übernehmen wollen , auf welche der bedeutendste Lohn gesetzt worden wäre? — Denkt euch die Welr als diesen Garten, die Menschen als diese berufenen Arbiter, und ihr habt zu eurer Frage die Antwort.— Die fröhliche Botschaft. Auf dem Heimwege von Egypten zum theuern Daterlande, sprach Rüben, der älteste von Jacobs Söhnen, zu den Brüdern also: Wie und auf welche Weife