Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Neueste Literatur [Rezension]
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 128 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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־״* 128 Theilen Sie gefälligst die"drei Sylben, aus welchen dieses majestätische׳ Wort besteht, und welches der gute Ifr a e li t aus h ö ch ft er Eh r furcht nie aüsspricht — von einander ab; so bezeichnet die erste die Vergangenheit, das Vergangene, die zweite die Gegenwart , das Gegenwärtige, und die dritte die Zukunft, das Zukünftige; mithin ist der Begriff, den diese drei Sylben verbünden geben, folgender: Ein Wesen, ein Geist, der im Vergangenen, im Gegenwärtigen und im Zukünftiger« lebt und wirket;— oder ein Geist, ein Wesen , dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stets ein und dasselbe sind, demnach eine Vergangenheit ohne Anfang, eine Zukunft ohne Ende uns darstellend! —1 -Noch aber ist mit dieser Erklärung der Begriff dieses Ersten aller Wörter bei weitem nicht erschöpft; Und fein Sterblicher, der da lebte, noch lebt und noch geboren wird, wird je denselben ganz und vollkommen zu ergründen, geschaffen werden! — Begnügen Sie sich daher mit dieser Versi'nnlichung, guter Freund! Ist ja so Vieles unter dem Monde, davon wir mit S h a k e sp e ar e nichts wissen, und, setze ich hinzu, auch nichts verstehen!"— --Seite 1Z8- ״Kein Volk ist, nach dem ch r i st l i ch e n, mehr zum Freimaurer geeignet, als bas Israel itrsche; hören sie meine Gründe! Nach der Versicherung unserer heiligen Schriften sind sie das Stammvolk aller übrigen Völker des Erdbodens, dadurch gleichsam näher gebracht der Gottheit, die ihm auch die Verheißung werden ließ, daß in und durch dasselbe alle Völker der Erde gesegnet werden sollten! Sollte nun wohl ein solches Volk, dem so große Vorzüge zu Kheil