Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Worte eines Veteranen im Lehramte, an seine jüngern Amtsbrüder
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 5 (sequence 3)
- Language
- German
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Welt, des Seraphs wie der Ameise, des Königs wie des Bettlers, des Wallfisches wie des Znsussionsthierchens ist. י Freudig und mit Muth sollen wir nun auf dein Posten uns erhalten, auf den nicht Zufall, nicht Umstande, sondern eine weise, alles zu unserm eigenen Besten Und zum Wohls des Universums leitende Macht uns gestellt hat, und mit dem gekrönten Sänger ausrufen : ״Du Ewiger! mein Freudenmal!, mein Kelch! ״Du hast für mich das Loos gewählt!*) Sollte Jemand von euch, lieben Commilitönen! sagen: ״Wohl ist es eine unzubestreitende Wahrheit, daß eine gütige über uns waltende Vorsehung unsere Schritte alle zu ihrem großen Zwecke, zum Besten des Ganzen wie des Einzelnen nämlich, leitet; aber —warum hat diese weise Leiterin gerade uns diesen, mit so vielen Kämpfen und Beschwerlichkeiten, mit so häufigen Anstrengungen und Widerstand , mit so wenig Freuden und Aufmunterungen verbundenen Posten angewiesen? Warum hat sie unter so iinzähligenMillionm eben uns und nicht andere Menschen dazu bestimmt?" — so bitte ich diesen um Beantwort tung •5>er Frage : warum Gott diesen Meil des UrstoffeS der-Natur zur Blume , jenen zum Baume, einen anderst zum Lhiere bestimmt habe. Sicher wird er, wenn anders bei seinem Bekenntnisse von einer weisen, Weltregierung, Mund und Herz׳ übereinstimmt , mir antworten: dieses müssen wir seiner Allweisheit anheim stellen. Und eben dieser Ausspruch mag ihm zur Beantwortung seiner