Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 414 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- spine
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■4*4 , - י י. ■ ־* י .. . r . י ■■ . ... fre ies Wesen. Seme ^Freiheit ist weder regellose Willkühr, noch ganz unbeschränkt. Beweise hierauf, theilsaus der Erfahrung, theils ans der inner» Beschaffenheit der' Bewegungsgründe.'— Belehrung der Offenbarung über die Freiheit? — Praktische ׳Folgen des freien Willens: a) Dem Menschen' können seine Handlungen z u.g er e.ch net werden; er hat einen Begriff von׳Verdienstlichfeit und von Schuld; b) er kann Belohnung ׳und BÄ strafung gewärtigen; o) er ist der Erziehung, Belehrung und Veredlung empfänglich; d) er ist einer großen Voll- Kmckenheit des Willens fähig. — Auflösung des schein-! baren Widerspruchs der menschlichen Freiheit mit der göttlichen Vorsehung. Äs 7■7^ ׳ ׳ :יי i<7;: (II. Abschnitt -von Seite 64' — H.) 'Bestickmung des Menschen. Als ein freies, moralisches Wesen bestimmt der Mensch sich selbst bei dem Gebrauche seiner Kräfte; er wählt die' Mittel und die Zwecke dazu er muß daher nothwendig feine Bestimmung kennen lernen. — Irrige Begriffe vieler Menschen׳ von der Bestimmung; nur der P arti a lzw eck würde beachtet, man sah entweder b l o ff auf den Körper und setzte die Bestimmung der Menschen ui dem sinnlichen Genüsse , oder nur auf die Seele und die Bestimmung ward in der bloßen Erfüllung-des vernunstinäßigen׳Gesetzes, ohne Berücksichtigung des dießseitigen Wohls, gesetzt. — Die Heilige Schrift stellt uns den Menschen als ein vernünftigsinnliches Wesen dar; seine Bestimmung muß also den ganzen Menschen umfassen: der Mensch ist berufen hier tugendhaft und dort selig "zw wer-