Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 413 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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־ ■3*4~ pflanzen und Segen über die ganze Menschheit zu verbreiten. Zw eites Hau p tstück. (I.Abschn.v. S.ZZ — 64.) Dieser Abschnitt handelt von d e r E i n r i ch t u n g d e r Menschlichen Natur. /Es ist sehr wichtig, sich eine richtige Kenntniß des Menschen zu erwerben; ohne dieselbe ist man keiner Ausbildung fähig. -ל- Diese Kennt» «iß erstreckt sich sowohl aus die körperliche, als auch auf die geistige Beschaffenheit des Menschen. — Schilderung der Eigenschaften der Seele. .— B e g ehrungs v.e rmög en; der Mensch begehrt NM das, 'was die Vernunft sich als ein Gut, und verabscheuet nur das, was sie sich als ein Uebel vorstellt. — Das einzige Merkmal dech wahrhaft(Guten ist, was dir Vervollkommnung hes Menschen befördert. — Aus der Wahrnehmung der Vollkommenheit unseres Zustandes:entstehet ein .Wohlsein, aus dauerndem Wohlsein, Gl ü ck se l i g feit; diese ist Heils niederer Art: sinnliches Vcrgn ü g e n, Heils höherer Axt: geistiges Vergnügen. Weisheit, Lugend und Liebe sind die Bedingungen der innern geistigen Vollkommenheit. — Durch sinnliche Triebe wird der Mensch , zu der Vervollkommnung erster Art; durch' innere, in seiner vernünftigen Natur gegründete Triebe Und Neigungen, wird er zu der Vervollkommnung zweiter Art hingeleitet., Die vorzüglichsten der letztem sind; Wißbegierde, Liehe zur Wahrheit, Ge/- wissen, (moralisches Gefühl).und sy m p a thetischer Trieb oder Mitgefühl für andere empfindende Wesen.—ל Diese Triebe sind nicht instinktartig; der Mensch ist ein. /