Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 411 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Herz mit Bewunderung, Liebe und Dankbarkeit gegen den Schöpfer׳ zu erfüllen." — Schon unsere Erde allein -ist em,herrlicher Schauplatz der Macht, Weisheit und Güte des Schöpfers. /Eine unzählbare Menge, theils lebloser, unorganisirter, theils lebendiger und organisirter > ׳Geschöpfe -verkündigen die Ehre Gottes; die Erkenntniß derselben ist einer steten Erweiterung fähig. — ״Doch die Erde ist gegen das Weltall nur ein Tropfen an dem/ vollen Eimer." — ״Das Auge verliert sich in dem unervreßlichen Raume, welchen eine unzählbare Menge erleuchteter und erleuchtender.Weltkörper von ungeheurer. . Größe ׳ in regelmäßigen: Bahnen durchläuft." — Der Mensch,erhebt sich durch seine großen Kräfte und Fähigkeitcn über alle anders irdische Wesen; .er vermag etwas was auch das vollkommenste Ehier nicht vermag; er denkt, urthcilt und schließt: er ist ein vernünftiges Wesen. — Die mosaischen Urkunden über die Entstehung des Menschen übertrcffen alles das, was alle übrigen Nationen darüber gedichtet Haben. ״Gott ist der unmittelbare Schöpfer desselben; er bildete ihn aus irdischen Kheilen und belebte ihn mit einem gottähnlichen Geiste, und nur von einem Menschenpaar ist die ganze Erde bevölkert worden." ״Der Mensch ist also ein m or a l i s ch e s Wesen, der Stellvertreter Gottes auf Er-- den, Herr aller Dinge, welche sie enthalt." Diese Herrschüft ist jedoch bedingt durch das Sittengesctz, das der Allgütige in seine moralische Natur gelegt hat.Nütz- .liche Lehre hiervon — Wahrscheinlichkeit des Aaseins eines Geisterreichs; (Engel) — Uebereinstimmung der Bibellehre mit diesem Glauben — Warnung vor dem schäd-