Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 410 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- spine
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410 —-״-r— scheu." So heißt es auch am Schluffe dieses Abschnitts: ״Da es Pflicht ist Gott ähnlich zu werden , so müssen wir auch unablaßig streben, diesem Vorbilds möglichst ähnlich zu werden.. Es ist daher nie erlaubt, mit der Bildungsstufe, auf der wir stehen, uns zu begnügen, .»eil wir noch immer eine höhere vor uns, sehen ״ welche wir noch zu ersteigen haben. So rnuß auch jede unsittliche Handlung uns um so unwürdiger erscheinen, weil sie uns von diesem Strebeziel entfernt. ,Das lebendige Gefühl dieses Urbildes der Vollkommenheit nie ganz erreichen zu können, erhält uns iy einer demüthigen Bescheiden() eit, und , drückt den Eigendünkel und den die eigne Veredlung und alles Menschenwohl zerstörenden Stolz darnieder. ־ ., -; , ■ , . (III. Abschnitt; v. Seite Z7 — 64.) Bon den Wirk ungen Gottes. Gott ist der Schöpfer, d er U r h e b e r des Weltalls; dieß anzunehmen ist vernunstmäßiger, als jedes andere durch den Zweifelgeist erfundene System. Die heilige Schrift spricht sich hierüber deutlich und bestimmt aus, sowohl über die Art, als auch übex den Zeitursprung der Schöpfung. Die angegebenen sechs Schöpfungstage könnten eben sowohl als sechs Perioden betrachtet werden, ohne daß hierdurch unsere Religiosität einigen Nachtheil leidet. (?) Genug wir wissen , daß die, Welt durch Gott ihr Dasein hat, das ,Wie und Wann bleibt unerfor schlich.—» Näher liegt unserer Betrachtung das Geschaffene, (Himmel und Erde.). ״Die Betrachtung desselben ist eben so. geschickt den. Verstand zu erweitern, als das /