Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 408 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- spine
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2304627-2304637-2304638--05218-2308277- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
408. .״־»רי״י■ gen, Leidenschaften ׳ zugeschrieben werden, (Antropomorphismen) sind bildlich zu verstehen und-müssen durch andere Stellen berichtigt werden. Die Eigenschaften Gottes sind sowohl von seinem göttlichen Wesen , als auch unter sich unzertrennbar; noch weniger können sie gegen einander im Widerspruche sein.— Physische Eigenschaften "Gottes , in Bezug auf die Schöpfung des Universums, z. B, Gottes Ewigkeit, Einheit, Allmacht 11* f. w. erkennt die t h e o r e t i scheVe r n unft; tno־ ralische Eigenschaften desselben, in Bezug auf die moralische Weltregierung, z, B, Gottes Allgüte, Heiligfett, Gerechtigkeit, werden vorzüglich durch Hülfe der praktischen Vernunft erkannt, W ist bemerkenswürdig , daß diese Lehre von den Eigenschaften Gottes, welche in der mosaischen Religion - zu den Fundamentallehren gehört, hier nicht nur sehr , ausführlich erklärt und durch die passendsten Bibelstellcn begründet wird, sondern auch der praktische Nutzen, welchen man aus her richtigen Kenntniß einer jeden dieser Eigenschaften ziehen kann, .in einem sehr ansprechenden, kräftigen und nachdrucksvollen Style, vollständig dargestellt ist. Hiervon nur einige Beispiele, die der Kürze halber, hier ihren Platz finden mögen.: ״Ist Gott unbedingt, nothwendig und unabhängig," heißt es §, 34,, ״so kann er weder kn Zeit noch Raum beschränkt werden, uiid. ist also ewig, das heißt: er hat weder Anfang noch Ende, t ' ״Damit stimmt die Hffenbürung ein. Schon Abra- Ham nannte den Gott) den er verehrte, den Ewigen (l. M. 2-1, 33,)._ Den -Zsraeliken kündigte er sich als