Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 322 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- spine
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222 ' «t••***־״** ״•**** x Israeliten so wie jeden, der daran glaubt, anzuspornen, geistig und moralisch dazu beizütragen, diesen! hohen Ziele immer näher zu kommen. — In dem elften Kapitel, wo von dem hohen Grad der Liebe, die der Mensch der Gottheit schuldig ist, und der. Vers (Deut. 6, 5) ״ Liebe den Ewigen, deinen Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, und aus allen deinen Kräften" gesprochen wird, wird die Anforderung, welche die mosaische Religion an den Israeliten macht, der Gottheit seine Neigungen, sein Vermögen, ja sogar sein Leben aufzuopfern, dem Kinde faßlich und einleuchtend beigebracht: Lehrer. Das scheint gar zu viel von dem Menschen gefordert. Schüler. Ganz und gar nicht. Opfert Mancher nicht seinem Freunde Ruhe, Bequemlichkeit, Hab und Gut, und oft das Leben selbst auf? Wie so Viele setzen aus 'Liebe zum Baterlande sich freiwillig den Gefahren des Todes aus! Nun ist Gott unser höchster Freund, der uns täglich so viele Wohlthaten zufließen läßt, und von dem wir in jenem Leben eine wonnevolle Glückseligkeit erhalten werden. Befriedigend ist die Erklärung des Dekalogs in den Kap. 11. 12. und iz« Im 15. Kap. wird dem Kinde der Begriff der Buße und Vergebung der Sünden richtig erklärt und vor den so schädlichen Irrthum gewarnt, als können Vergehungen, wobei dem Nächsten (er möge gehören zu welchem Glauben er wolle) ein Nachtheil oder irgend eine