Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literärhistorische Postillen
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 283 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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1661, die zweite 1667. Athias hat darin zuerst jeden Vers besonders bezeichnet, und sich dabei der gewöhnlichen Ziffern bedient. Cr erhielt von den Generalstaaten' nicht nur ein Privilegium auf 22 Jahre darauf, sondern dieselben beehrten ihn noch am 10. Juni 1667 mit einer goldnen Denkmünze sammt goldnen Kette, zum Beweis ihrer Zufriedenheit mit seinem wohlaußgcführten typographischen Unternehmen. Auf der einen Seite dieser Denkmünze stand das Wappen von Holland, auf der andern Seite das Wappen der sieben Provinzen. — Die bekannte Jüdisch-deutsche Uebersetzung des alten Eestaments vom Rabbi Joseph Josel Witzenhuisen wurde auch vom Athias — der dem Uebersetzer 4 Lhaler für den Bogen bezahlte ״ gedruckt und verlegt. Dis erste Auflage erschien 1679. Im Jahr 16g6 folgte die zweite Auflage, durchgesehen und verbessert von Sabbathäus, Cantor und Bassista Pregenfis. Man sehe Athia's Vorrede zur Jüdisch-deutschen Bibel-Version; Bücher-Saal IX. Oeffnung Num. Z. S. 692. Rousseau über Mendelssohn Als Christian Felix Weisse, der bekannte lyrische Dichter und Verfasser des Kinderfreündes, in Paris war, besuchte er Rousseau'» in seiner ländlichen Einsamkeit zu Montmorency. Weisse übergab dem philosophischen Sonderling Mendelssohns Uebersetzung von seiner Schrift: Sur I’in4galit6 des hoaimes und den Phadon dieses Philosophen. Er mußte ihm alles erzäh- Hn, was er von diesem trefflichen Manne wußte, woraus