Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Der Nagel des Zeltes
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 217 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Worte. Es war Mitternacht, als er nach Paran kam und Zsmael wieder abwesend. Er klopfte an und sprach: ״Thut mir auf edle Bewohner des Zeltes! Besitzer der ״zahlreichen Hürden, schiebt weg des Schlosses Riegel, ״denn ich bin matt und müde und mein Gaumen lechzet ״nach Wasser." Kaum Hatte die edle Lhirza seine Rede vernommen, als ihr Herz mitleidsvoll schlug und sie rasch aufstand, aufzüthun dem Greise. Und zum Gruße steckte die. Hand sie durchs Gitter, schob weg den Riegel, öffnete die Thüre, stand vor Abraham und sprach züchtig die Worte: ,Zwar ist jetzt der Mann nicht-daheim, und du kannst nicht einkehren in mein Zelt, aber ich habe der Zelte sehr viele, und dort ist Eines das an Pracht und guter Einrichtung das weinige noch übertrifft , welches ich hier bewohne; — dort kehre ein, laß dir ein wenig Wasser bringen, wasche deine Füße, und ruhe dich aus. Dahin will ich Brod schicken nnd frisches Quellwaffer, da erquicke dein Herz und dann magst du weiter gehen. - Er aber sprach: Nicht also, edles Weib! verweilen kann ich nicht an diesem Orte, aber das Brod und das .Wasser nehme ich gern an. Und sie eilte ins Zelt und brachte ihm Brod und Wasser. Sr aß, trank-und. lobte den Herrn. Zur Frau aber sprach er: Wenn Zsmael, dein Gemahl, wieder bei dir sein wird׳, so sage ihm: ein Greis aus dem Philistäerlande war Hier, um nach seinem Wohlsein zu fragen; er kenne ihn schon seit alter Zeit, und seit Kurzem auch; des Zeltes Nagel-sitze sehr