Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Der Nagel des Zeltes
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 216 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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*16 Und er suchte seinen lieben Water, aber sein Vater war entwichen, war fort. Er rief ihn oft, aber keine Antwort kam zurück. v ־ Da entbrannte sein Zorn über sein ungeratheneS Weib und sein Grimm brannte in ihm. Rasch kehrte er zurück, und sprach zu Meriwah: Du böses, tückisches Weib! warum hast du mir den lieben Vater von dannen geschickt? warum hast du so gröblich mit ihm verfahren? Kehre heim zu deinen Eltern , und wage eS nicht mehr, mein Antlitz zu schauen. Denn wisse: also will es mein guter Vater haben , und sein Willen ist mir stets Gesetz/ Sehr arg wahrlich müßt du es getrieben haben, wenn du ihn, den Sanftesten , Edelsten, Kesten der Sterblichen, zu dem Befehle brachtest, dich, den schlechten Na-- gel des Zeltes, abzunehmen. Flieh/fliehe sogleich, denn du bist mir verhaßt, eine andere Frau will ich mir wählen, einen bessern Nagel bedarf mein edles Haus, auf daß es fest zusammengehalten werde und nicht wanke. , Grimmig und murrend ging sie von dannen und ׳kehrte heim zu ihren Eltern. j Zsmael aber reiste nach dem Lande Eanaan, und nahm sich ein besseres Weiss, sie hseß ThirH. Und der Herr segnete Zsmael um willen seines Gehorsams, und seiner Liebe zu Abraham. Er war größer und mächtiger als er je vorher gewesen. - Fünf Jahre verflössen , Friede und Ruhe herschten .. in׳ Abrahams, so wie in Jsmaels Wohnung. Abraham jedoch wollte nochmals hin. zum Sohne Hagars, und