Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Der Nagel des Zeltes
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 215 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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SIZ Und sie: /,Wenn du von edlem Stamme, wenn du ,,reich und vornehm bist, wo Md denn deine Diener, ״deine.Sclaven und Sclavinnen? -!?. Gehe, hin »wo du ״her /gekommen! für Bettler habe weder Grod H noch ״Wasser.^ Hierauf wandte sie ihm den Rücken und ging ins Zelt. Abraham aber saß immer noch auf feinem Kämeele und blieb vor dem Eingänge des Zeltes. Und Meriwah schlug ihre Kinder, fluchte ihnen und lästerte ihxen Mann, daß er so lange säumte nach Hause zu kommen, um sie von einem so lästigen Gaste zu befreien. Jetzt ruft Abraham ihr zu: Ein Wort noch Ismaels Weib! — Und sie nähert sich ihm, und er spricht: Wenn dein Mann zu dir zurückkehrt, so sage ihm: ein Greis aus dem Philistäerlande wäre hier gewesen, um nach seinem Wohlbefinden zu sehen; er kenne ihn wohl von alten Zeiten, denn er habe ihm und seiner Mutter oft viel Liebes und Leides gethan. Aber um Freude und neues Glück ihm zu bereiten, so rathe er ihm, alsbald nach seiner Rückkunft abzunehmen den schlechten. Nagel seines Zeltes, den er daselbst befestiget, und einen andern an der Stelle anzuschlagen; thut er also, dann wird es ihm Wohlergehen! — Sprachs und ritt betrübten Herzens von dannen. Meriwah verstand nicht den Sinn dieser Worte und hohnlachte, und spottete seiner. Als nun Jsmael zurückgekehrt -war, da erzählte sie ihm, was vorgegangen, beschrieb ihm die Gestalt des Mannes und sagte ihm seine letzten Worte. Da merkte Zsmael, daß es des Vaters höhere, ehrwürdige Gestalt war, die sie ihm beschrieb und erkannte und verstand seine weisen Worte.