Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Achiors Erzählung der Geschichte des Israelitischen Volks
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 180 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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m — Das Mährchen wollten wir nur von dem Volk, : Das. wir bekriegen wollen, jtzo hören ׳ Zm Kurzweil unsres großen Holofernes. Achior. Laßt immer eurem Spotte freien Lauf; ' -׳ Er drangt den Schwachen wohl aus seinem Gleise, - Doch Männerseelen trifft ja nie sein Pfeil- - - Er prellt von seiner Fassung Panzer, ab. ü : -/ Auf Abram's Söhne drückten^ auch die Völker ׳ Vergebens ihrer Köcher gift'ge Pfeile los; Denn immer schützte sie das Hohr Wesen, ~g־ Das sie erkannt und ewiglich verehrt. - ׳ Egypten drückte ihre Seelen nieder r Durch langen Dienst in niedrer Sklaverei; Doch aus dem Nil erstand ein Moses ihnen, ■;;?j Er schwingt zum Glaubenszeichen jenen Stab, Der aus der Gottheit ew'ge Einheit deutet, Und schnell .erwacht im Sklaven auch der Sinn Für Freiheit wieder und der Väter Glauben, Er bricht die Fesseln, greift zum-Schwxrdt, Tyrannen bluten', stolze Zwängex heuleu, ״ - A Die Meerr selbst entweichen ihrem Bett, - . Vor Unterdrückten weichen sie, dann kehren Verderben auf der Unterdrücker Haupt, :״ ■■<■■■ ־ Mit wildem Mordgetös' sie schnell zurück. Ein Gott war's, der den großen Sieg verschaffte, Hnd Dankbarkeit ergreift der Menge Herz, Gelobend Treue ihm und auch Verehrung, Befolgung des Gesetzes, das er gab. ■ Hin nach des schönen Palästina's Fluren Zieht freudenvoll die frohe Volkesschaar.