Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Achiors Erzählung der Geschichte des Israelitischen Volks
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 178 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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,,,m -ץ***~*~ Magrad (zu Holofernes.) Wie? du erträgst sie, Herr, die stolzen Reden? Gebeutst dem Fremdling cw'ges Schweigen nicht?! ׳' Der lästernd Gott und unfern Glauben, Den niedern Feind zu loben sich erkühnt.; r ־. Holofernes. Laß ihn! (zu Achior:) Jetzt fahre fort in dem Geschichtchen.׳ Achior. So dacht' er- und sein jugendstarker Geist Ergriff nun mächtig fühlend das Gedachte; , Der Funke wuchs zum Flammenozean, > Das ganze All umfaßte seine Seele. Es floh die Zeit — die Welt ward leer; Es schwand der Raum — die Schöpfung war vergangen, Und dennoch lebte ohne Zeit und Raum ■ Ein Etwas fort, das ewig schuf und wirkte, ...... Die Liebe war's, die ohne Welt auch lebt, Der Ew'ge war's, der unsichtbare Gott. < Ihn fand er in der Sterne lichten Kreisen, Wie in der Blumen munterm Farbenspiel, Im Schicksal jedes großen Erdenvolkes, Fand in des Wurmes Lebenskraft auch — Gott. H o l o s e r n e s. Und wenn er ihn auch noch so oft gefunden, ■ ■־׳ Verliert an Werth doch'Nicht Saosduchin; *) Denn -seines Schwertes Schärfe theilt das Schicksal Frei jedem-Volke zu, das ihn nicht ehrt Als Gott, als Höchstes aller Götterwefen. *> Reb u c a d n e z a r, der sich für Gott ausgab.