Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Achiors Erzählung der Geschichte des Israelitischen Volks
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 177 (sequence 2)
- Language
- German
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'%ךיך ׳ .Einst in der Vorzeit herrlich schönen Tagen, ׳ Da noch der Hirtenflöte süßer Kon Auf höhen Bergen und ln Thälern schallte, Da noch der Krieger wildes Kampfgeschrei . - Der Hirtin sanftes Lied nicht grausam störte : Da lebte in Chaldäa's fernem Land ׳ Ein Jüngling-, schön wie Baal, *) reich und weise. Sein Geist war offen, rein und warm sein Herz Für jede Tugend, die den Weisen zieret; Er forschte nach des Lebens fernstem Ziel, Drang in der Wesen rathselvolle Kräfte; . Er blickte durch das Jnnre der Natur, Und ihn ergriff der feurige Gedanke, - Zu forschen nach des Werkes Herrn, Der Schöpfung großem Meister und Erhalter. Nicht Sterne waren's, nicht der Silbermond — .. Magrad, (ein Sonnenpriester). Die Sonne war es, die die Welt erschaffen.' Achior. — Die Sonn' auch nicht, die selbst ein Lichtgestirn Nach ewigen Gesetzen des Erschaff'nen .׳ Die׳ Bahn der Sphären stralend nur durchläuft, Und der Nothwendigkeit Sklaven׳ gleich gehorchend-; . ׳ Des freien Willens und der Thatenkrast entbehrt. Sie kann der-Menschheit Schicksal nimmer lenken Giebt Tugenden und Lastern keinen Lohn. ' *) Die Sonne, die die Affyrer - göttlich verehrten» V. Jahrg. t. Band. 1g