Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die Gleichnisse
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 126 (sequence 3)
- Language
- German
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verständen aber und ungeprüft verheeret sie mehr Venn das zehrende Feuer, und ihre Gluth erzeugt w üt h ende Schwa r m e r, die des Bruders Wohnüngsstatt zünden und in Asche umwandeln Pallast und Hütte; s nicht schonend des zarten Säuglings; des tiefgebeugten t Greifts nicht in blinder Raserei, so es ausgezeichnet steht in dm Geschichten voriger Zeiten. | Also der Jünger. | Und° der Lehrer, noch eine Gleichnißrede anfügend, sprach also: So wie mit geschickter Hand aus dem Körf per gelockt wird der in ihm wohnende Funke, also peri stehet auch der weise Bildner aus jeglicher Brust den Funken göttlichen Glaubens hervorzulocken! und mächtig., zu entwickeln, was in ihm schlummert, des Crweckens f harrend. - *. ’ f Und welche Aehnlichkeit findest du mit der Relil gion und dem Lichte? also stagte der Meister seinem zweiten Jünger. And dieser erwiederte wie folgt: So. I wie sich das Licht ins Unendliche, verbreitet^ und mit l einer Geschwindigkeit und Schnelle,, die. alle Gedanken f übersteigt und alle Vorstellung, also, die göttliche Reli-. f gion, das Licht der Welt geheißen von frommen f Männern der Borwelt.in ihren Reden und Schriften. t (Spr. Salom., Jefaia u. m. a.) Und seit jenem Augen- | blick, da ihr Licht ,leuchtete auf . dem hoch gepriesenen Gottgebirg sielen ihre Stralen von der Sonnenhöhe zur Erde, verbreiteten sich urplötzlich, erleuchtend, erwärmend. Aber auch diese, wie jenes, kann, trotz der unbe- Kreislichem Schnelle — der Zeit nicht entbehren, und