Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Rede, gehalten am 18. October 1816, in der Andachtsstunde der Israelitischen Bürger- und Realschule zu Frankfurt am Main
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 120 (sequence 9)
- Language
- German
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~ ״ 120 .Krankheiten, die dem. Heere folgten/ und den.Vater tödteten in der Heimath, während in der Ferne der Sohn erlag unter den Schwertern des Feindes. Doch was sie. auch gekostet, wie viel ihr gefallen , wie viele Herzen ihr auch gebrochen seyen.der Rückkehr deutscher Freiheit, wenn siedauernd gegründet die Eintracht in unserm geliebten Vaterland.e, wenn sie wahrhaft gelöst hät die Binde, die, ach, so Vieler Augen umhülltewenn sie jeden Deutschen gelehrt hat, jeden Deutschen in jeder Form zu lieben, wer, dem ein deutsches Herz rm Busen schlägt, möchte dann nicht mit dem heiligen Sänger rufen: . / Diesen Tag schuf uns der Herr, / Wir freuen uns, frohlocken ihm! . ' ' Und so zeigt schon die Betrachtung dessen, was heute geschah, uns an, wie wir am würdigsten dessen Feier begehen. Diesen Lag schuf uns. der Herr, er werde gefeiert in der Furcht des Herrn; diesen Sieg errang uns Eintracht, einträchtig feiere ihn der Deutsche / er ward dem Vaterland errungen, auf vaterländische Weise werde er auch begangen. Diesen Tag schuf uns dex Herr, er werde gefeiert in der Furcht des Herrn. Am heutigen Lage war es, wo,-als der -Sieg entschieden war für die gerechte Sache, Preußens und Oesterreichs edle Fürsten, Nußlands mächtiger Beherrscher auf.dem Schlachtfelde sich umarmend, sich selbst zum schönsten Denkmal, ihr gekröntes Siegerhaupt niederbeugten in den Staub, und niederknieend vor dem, von