Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Rede, gehalten am 18. October 1816, in der Andachtsstunde der Israelitischen Bürger- und Realschule zu Frankfurt am Main
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 119 (sequence 8)
- Language
- German
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י׳-׳-י•־? n9 vermochten ber. Hölle Pforten selbst nichts überdasselbe. Vergebens kehrteder Gewaltige noch ein Mal zurück vom öden Eiland , vergebens stand er von Neuem mit seiner ganzen Kraft, an der Spitze seines sieggewohnten Heeres — Deutschland war einig, der Herr war mit unch unser war der Sieg! ׳ So folgte bald dem innern Frieden der äußere Friede, der Liebe die Ruhe, der Eintracht, die Glückseligkeit! —< Und so sei unser heißestes Flehen zum Allmächtigen am heutigen, und an jedem Lage, daß er diese Eintracht, diesen Frieden, diese innige Aussöhnung der Gemüther gründe und-erhalte in unserm geliebten Baterlande, daß nimmer der Feind höhnisch sprechen möge, es habe nur Noth die Getrennten vereinigt; umhalst, versöhnt und geliebt hatten sich Alle, als gleiches Unglück Alle drängte, doch als die Noth gewichen, und die äußere ^kuhe zu-- rückgekehrt, da habe auch die innere Zwietracht sich wieder eingefunden, mit dem Zorn gegen den Dräng er, sei auch die Liebe gewichen gegen den Brudar, und vergebens geflossen.wäre so vieler Edlen Blut. — Ach! mit so schweren Opfern, mit so vielen Leiden, mit so unsäglichen Schmerzen ward sie erkauft, die Rückkehr zur Eintracht - und Freiheit. Lausende der Besten mußten fallen, Lausende der Edelsten ausröcheln ihr theures Blut, tausende deutsche Mütter dahingeben den Liebling ihres Herzens, vyr ihren Augen verbluten sehen den geliebten Sohn, die Freude und die einzige Hoffnung ihres Alters. Was dem Schwerte entrann raffte, die schreckliche Seuche dahin, die fürchterlich unsichtbar über, unfern Häuptern, schwebte, die entsetzlichen