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Sulamith · 1817-01-01 · Heft 1 · p. Seite 26

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Journal
Sulamith
Volume
5 (1817-1820)
Issue
Heft 1
Article
Einige Worte über Nutzen und Schaden einer aufgeklärten Erziehung
Date
1817-01-01
Page
Seite 26 (sequence 13)
Language
German
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26 war, d. h. was den Gesetzen des Mechanismus - die sie allein als die höchsten anerkannten, widersprach, indem sie , ganz an der niedern Sphäre klebend, und unfähig' jedes Aufschwunges ,von dem Irdischen zum Himmlischen, selbst die Tugend nur für ein Produkt des Egoismus^ die Unsterblichkeit für eine Chimäre, die Gottheit für ein Phantasiebild, die Freiheit des Willens für ein Sklavin« der Naturnothwendigkeit erklärten, verbreiteten sie urnsich her eine, Frivölitat, die bald gar keine Grundsätze des Rechts mehr anerkannte, das moralische Gefühl zueinem Kinde des Kalküls erniedrigte , den Unterschied zwischen Tugend und Laster aufhob Und-beide zu üben lehrte, wenn es das vermeinte Glückseligkeitsprinzip seinen Wo-, tiven für angemessen fand. Der verführerische Glanz ihrer-Schreibart-die scheinbare Gründlichkeit in ihren Beweisen für die Läugnüng des Göttlichen und Uebersinnlichen, der glanzende Witz, mit dem sie über dasselbe spotteten,. verschafften ihnen zuerst in den hohem ) bald auch in den Miedern Ständen einen- Beifallder ganz natürlich den Werfall der Religion und die Verbreitung epikureischer und atheistischer Grundsätze zur Folge haben mußte. Da begann denn die Vernachläßigüng des öffentlichen Gottesdienftes und der häuslichen Andacht. Wenn sonst der Hausvater keinen Tag vorbei gehen ließ , ohne im Morgen - und Abendgebete sich der Obhut Gottes zu empfthlen, sich nie zum Genüsse der Speisen niedersetzte, ohne dem Geller alles Güten zu danken, wenn er die zur, öffentlichen Religionsfeier bestimmten Tage nur dann würdig zu begehen glaubte, wenn er sie geistigen. Be- Pachtungen, widmete und seine Seels zum-Himmlischen

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