Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Predigt
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 337 (sequence 7)
- Language
- German
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%V7 opfern und nach derWeisc seiner Völker dem Aberglaichm, der Schwelgerei und allen Greueln huldigen sollt-״. Und er setzt Beamte und Aufseher ein, die über die Vollziehung des Gebots wachen, und mit dem Leben den bestrafen, der des Gebotes sich weigerte. Und viele aus Israel willigten darein, theils weil sie schon früher abgefallen waren von dem Gott der Väter, tdeils aus Furcht vor Qualen und vor Tod. Aber es waren dieß die Unwürdigen und Sundenhaften, »m derenwillrn der Herr solch Ung'ück über Israel verhängt hatte. Der größte Theil blieb dem Ge« bol des Herrn treu, und flüchtete aus der Stadt, und derbarg sich in Höhlen und an geheimen Oertern vor der» Kriegesknechten des Antiochus, welche auf allen Wegen lauerten, und wo sie einen fanden, der Gottes Gesetz de« obachtete, oder sein heiliges Wort in den Büchern laS, den tödteten sie; auch Alle, so ihre Kinder in den heiligen Bund Abrahams ausgenommen, oder so den Sabbath heiligten. — Und es war großes Wehklagen und Jammergeschrei m Israel, denn es war keine Straße a-lwo nicht ein Götze aufgestellt war, es war keine Thüre, allwo man nicht räucherte und opferte; und sie streuten Asche auf das Haupt und riefen wehklagend gm Himmel hinauf: wie lange noch, o Gott! soll der Widersacher schmähen, soll der Feind auf immer bei« nrn Namen lästern? Warum zrehst du bei« Nt Hand ab, warum deinrRcchte ganz von deinem Schvoß? — (Psalm. 74, 10. 11.) Aber in eben der Zeit, da das Elend und bas Ve» derben den höchsten Gipfel erreicht hatten, traten hervor VI. Jahr-. II. Band. 9! a