Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Predigt
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 338 (sequence 8)
- Language
- German
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33? - dir Tugend und der treue Glaube an den alten Gott der Daker Abraham Isaak und Jakob, und bewährten sich in ihrer ganzen Kraft und Herrlichkeit. Vergebens stür» met die Gewalt, vergebens locket Ueberrcdung von Leiten des Antivchus, das Herz Israels abtrünnig zu machen von Gott, und es den Götzen zuzuwenden; der thö« richte Wücherich muß zu seiner Schmach erfahren, daß die reckte Gvtteslebre weder durch Gewalt und Drrfolgung, noch durch glanzende Belohnung und V rsprechen, son« d rn einzig und allein durch Liebe und Gei echtigkeit Freunde und Verehrer sich gewinnen könne. Nicht durch Kraft, nicht durch Gewalt, sondern einzig durch meinen Geist, spricht der Ewige Zebaoth. (Sachar. 4. 6.) Einer von den Schriftgelehrten, em hochbejahrter Priester, Namens Eleasar» wird ergriffen, und zwingen will man ihn, unreines und verbotenes Opfer zu essen: aber der die Freuden diesr W.lt nie als höchstes Gut geachtet, den können auch die härtesten Qualen, ja der Tod selbst, nicht als das größte Uebel treffen, und er will lie« her von dem Leben scheiden» als von der Treue gegen sei» nen Gott. Und einer von den Leuten des Antivchus tritt hin zu Eleasar und verspricht ihm, reine Speise barzu» reichen, er solle aber sich nur stellen, «IS hätte er vom Opferfieisch gegessn und sich in des Königs Gebot gefügt» auf daß er am Leben bleibe und nicht sterbe: aber Weis» heitsprichtdesFrommenMund, seineZun« ge lehrt Gerechtigkeit; in seinem Herzen herrscht die Lehre seines Gottes, nicht wau» ken sein« Tritte. (Psalm. 37,;0. zi.)