Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Gesellschaft der Humanität zu Kassel
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 306 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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;06 2m jttn Se?tcw!e» 1S1J. Meine Herren! Eeit dem wir am gleichen Tage in Eintracht und Freude hier versammelt waren, ist ein Jahr bereits Hinze, gangen, und wie wir jenes Tages uns alle gern erinnern; so «wecken auch gern sich heule wieder alle die Gefühle, die dainals uns erfüllten. Denn wenn w׳r uns zur Zeit de: Hoffnungen freuten, die wir mit Recht hegen mochten: so darf g'wiß heute, meine Herren! nicht mindere Zufriedenheit unser Thril sein; was wir dorr entwarfen, und was wir in aufrichtigem Eifer uns alles gelebten, ist seitdem zu ei« nem Grade von Reife gediehen, der wenigstens zu den schönsten Aussichten berechtigt, die wir bisher erwarten konnten. Der Bericht, den ich Ihnen am verfl. ssnen Wahltage abgrstattet, und der Auszug, den Ihnen der Herr Secretair der Gesellschaft heute daraus w.ttgethri't, haben Ihnen die Gegenstände bezeichnet, auf welche Ihre Wohlrhaten gerichtet worden sind. Vielleicht «erden E:e solche der Bestimmung der Gesellschaft um so angemessener finden, wenn ich ihre Blicke nunmehr auf dir Testimmung einer Gesellschaft׳ von unfern Verhältnissen zurückführe, und vor allem die Bedeutung des Namens» den sie «ragt, der Ansicht näher zu bringm suche, von der aus unsere heiligsten Pflichten sie zu betrachten und darnach zu Han« Leln, unS gebtttru. Was man in dem Zeirxuskre, s!S unsere Gesruschast gestiftet ward, unter dem Namen Humanität verstand, meine Herren! und alS Bebürfaiß erkannte, war nicht