Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Gesellschaft der Humanität zu Kassel
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 305 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2304627-2304640-2304642-2307027--04447-2307451- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
305 ti ist alles im Derhältniß dir Mittel. Ecke Ästige DM «ung tru§ diesen iicinen Schatz der Dürftiges bewachen; der größere aber, aus dem er stießt» ist reiner, lauterer Cinn für Menschendildung und Menschenwvhl. Möchte dirser ver allem stets größerund schöner werden, dann wird es auch jenem nicht fehlen; möchte was Lust und Liede;um Guten fühlt, sich an uns anschüeßen, und gu. tcn Sinn» und guten Rath.«od^me-Thar-unS-trrsgrn,- - uns bereichern w:r seinem Uebrrstuß und Frrude und^Vrr«^- «dlunz, und süsses Bewußtsein dafür eintauschra. Im« wer aber, meine Herren, möge jedes Herz in unsrem Kreis« vcn dem edelsten Verlangen glühen, Las Glück der Mensch. he!t, das Glück unsrer Drüber vor allem und nach Kraf. len in;:der Hinsicht;u befördern, und leint Stufe zu höhere׳׳ Humanität unbestiegen zu lassen. Indem wir dir. sen Drein Lurch Eintracht, Vrrttauen und Würde zu ei« rum Sammelpunkt löblicher Absichten und Handlungen macken, rrrschaffen wir uns Alle jene beglückende Ueber» zeugung: daß wenn einst der höchste Regierer menschlicher Ech-.cksalr uns aus diesem prüfungsvollra Leben abruft, wir unsers Daseins schönste Denkmäler zurück lassen, in dem Eulen, doS wir entwickelten, m drr Thräve der Rührung und des Dankes, die den Augen erkenntlicher Menschen entsiießet, und unsere letzten Augenblick« wird der tresivvllt Gedanke versüßen: Wir find n ich tuanütz i gewesen auf der Welt, drr vir vrrlassrn! müsst«. Vl. Ick-rg. n. D-ad. ' N