Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Geschichte der Israeliten in Wien und im Lande unter der Ens vom Jahre 1156 an bis in den gegenwärtigen Zeiten
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 219 (sequence 3)
- Language
- German
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219 ihren gebildet«» Glaubensgenossen keinen merklieben Unter, schied von den übrigen Glaubensgenossen mehr Sie wetteifern m>t den Christen» eben so rechtschaffene Gläubiger ihrer Re« kigion als ausgezeichnete Bürger deS Staates zu sein, und dieser Wetteifer hat unter ihnen schon die schönsten Früchte sowohl geselliger als vaterländischer Treue hervorgebracht. tz. l. Wenn man gleich den Juden ihre erste Ansiedelung in Wien, und in Oesterreich überhaupt, wovon die erstere von Saunas» die letztere von Judai Sapta, von Suab, einem Abkommen von Noe» der um das Jahr 2282 nach Erschaffung der Welt, dann NM das Jahr 624 nach der Eündfluth und endlich um das Jahr 1682 vor der christlichen Zeitrechnung gelebt baden soll, nicht zu. geben kann» zugleich auch ihre Reihe von 72 Fürsten bis auf Sannkt un Jahre 201 vom Anbeginn der christlichen Zeitrechnung, für eine Fabel zu ttklaren genöthigct ist*): Q 2 *) Man sagt r dir Grabstätte der jüdischen Fürsten hätte man zu Kroneuburg in Tulla, zu Greif,nst-in, in d,m Werd vor dem neuen Thor« in Neustadt, in Nnßdorf u. s. w. gefunden, iaz liefert die Namen der Begra« denen, als: ianan, Naran, Esras, Geman, Laplan, Rakhan, Saptan, und ihre Gemahlinnen: Semm Ra. chan u. s. w. Gleichfalls liefert iaz eine zu Wien und drei zu Gumpendorf ausgefundene Grabschristen nämlich von einem Mordachay, welcher 2560 Jahr« »ach Erschaffung der Welt, von einem Rabbi Judah, w-lcher z89s «ach Erschaffung der Welt, von einem Rabbi Taruch, welcher 4016 nach Erschaffung der Welt und von einem Prtyrach Dcn-Jchc welcher im Jahr 4Z20 gestorben sein soll-