Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Schreiben eines Samriten zu Naplusa an den französischen Konsul, Herrn Corancés den Ältern, zu Aleppo
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 210 (sequence 14)
- Language
- German
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Am izten ist das Laubhüttmfest; dieses hat seine eigene Ceremomrn, und man soll auch an demselben vor Gott erscheinen- Endlich ist noch am 22sten der Schluß aller Feste, an dem verschiedene Ccremonien beobachtet werden, die von unfern Priestern verordnet sind; alles dieß geschiehet auf Befehl Gottes. *9) Zufolge des ausserordentlichen Befehls, welchen Gott dem Abraham gegeben hat, beobachten wir die De» schneidung; eben so auch die Reinigung der Frauen, welche gewöhnlich am achten Tage geschiehet, so wie Gott es befohlen hat. Wir können nicht ungehorsam sein, noch einen Tag oder eine Stunde verschieben- Die Beschnei« düng geschiehet am achten Tage mit Sonnen-Aufgang und d!e Reinigung der Frauen geschiehet gewöhnlich die achte Nacht. 30) Wir verrichten unsere Gebete mit dem Angesichte gegen den Berg Gerisim gerichtet, welcher das Haus Got« tes und seiner Engel, und der Ort ist, wo die Majestät Gottes erscheint und die Opfer dargebracht werden, so wir «s im Gesetze heißt: ,,Unser Angesicht ist wahrend Pentateuch verordneten Festtage feiern müssen. Herr G r« g 0 i r e äußert übrigens deshalb, wie wohl in anderer Beziehung, Folgendes: ״Die Samariten geben den Juden gewöhnlich Verweise, daß sie ihre Kinder über 7 Jahr alr, an den durch das Gesetz bestimmten Tagen nicht fasten lassen, indem bet ihnen, den Samarilen, mir Säuglinge von dieser Obliegenheit befreit sind." D- H.