Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Schreiben eines Samriten zu Naplusa an den französischen Konsul, Herrn Corancés den Ältern, zu Aleppo
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 211 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2304627-2304640-2304642-2307005--04318-2307357- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
des Gebets gegen diesen Ort gerichtet."') Nach den Verordnungen unserer Priester sind diese Gebete die Stellvertreter der Opfer, welche man des Morgens und des Abends dargebracht hat." Den 1; Julius Griech im Jahre r8o8. VI. M i s c e l l e n. Auszüge aus einem Tagebuch«. heilige Stille der Nacht! Eingewiegt durch deinen be« sanstigenden Zauber, ruhen die stürmischen Gefühle des Tages. Die Welt mit ihrer Falschheit, mit ihrer Eigensucht, mit allem ihren eiteln Streben verliert sich in's Dunkel der Entfernung; und empor steigt eine neue Welt, in deren stillen Thälern die Tugend wohnt, und dir Liebe. *) Die Samariten halten bekanntlich den Berg Gerisim für den heiligen Berg des Herrn, daher auch diese son« derbar« Behauptung. Wo indeß diese Stelle, so wie sie hier angeführt wird, in der heiligen Schrift steht, (welche letzter« doch, nämlich der Pentateuch, wie dir Samariten behaupten, von der der Juden nicht abweichrn soll.) ist ein Räthsel. Sollte sie sich etwa auf Daniel Kap. 6. V. n. beziehen? Dieß würde aber mit der Behauptung des Herrn P. Beer (Sulamith im oberrvähuken Hefte) im Widerspruche stehen, ״daß nämlich die Samariten nur das Buch I o su a, und zwar von dem der Juden abweichend, nicht aber die übrigen Propheten und heiligen Schriften kennen und als heilig betrachten." D. H.